1.2.1.1 Korrektheit
Mit politischer Korrektheit tritt man im Namen der Rechtssicherheit gegen die Bevorzugung an, für die jeder aus Habgier eintritt, wenn es im Namen des Kollektivs um Beschränkungen reeller Menschen geht. Am Schluss aber bestimmt damit das Schwarzpeterspiel, wer die Zeche bezahlt. So machte man 2007 den Schweizern mit dem Swissairprozess, der Millionen kostete klar, das es gemäss NZZ zynisch, "herzerfrischend naiv" wäre, vom Rechtssystem zu erwarten, dass es Transparenz, und dem Recht, Recht auf Grund der Wahrheit schaffen würde. Primär beschäftig es eine Mafia humanwissenschaftlich Konditionierter zwecks Empörungsbewirtschaftung damit die Kirche im Dorf bleibt, und der Staat sein Gewaltmonopol behalten kann. So haben dann voraussehbar die meisten ehemals Verantwortlichen aus Angst um ihr Habe keine Verantwortung übernommen. Über die Kleinen aber verfügt der Staat, von diesen Grossen kam wie erwartet, die Forderung nach Schadenersatz auf Kosten des Volkes, versteht sich.
So machen die Systemhüter ihre Systeme so komplex, dass ihnen das Recht nicht mehr gewachsen ist. So hat die Schweiz im Namen der Sachgerechtigkeit ein von kaum mehr jemandem durchschautes Politsystem geschaffen, das Alt FDP-Nationalrat Ernst Mühlemann ein Minenfeld nannte, dessen Minenplan nur noch ganz wenige in Bern kennen.
Es umfasst institutionell Gewaltenteilung, Kollegiales Regierungssystem, Zweikammer- Parlament, Öffentlichkeitsprinzip Demokratie, Föderalismus und mit dem Subsidiaritätsprinzip, Volkssouveränität und Gemeindeautonomie, und eine von oben nach unten gerichtete Verfassungsgerichtsbarkeit, die auf Bundesebene kaum Einflussmöglichkeiten hat.
In den Verfahren gibt es Expertenkommissionen, Vernehmlassungsverfahren, Botschaften und Weisung, Beratungen und Hearings, Volksbefragungen, Referendum und Initiative, Massnahmen und Vorschriften zur Gewährleistung der freien Willensbildung, und der unverfälschten Willensäusserung der Stimmberechtigten, Verknüpfung der einzelnen Verfahrensabschnitte, insbesondere auch im Hinblick auf Vorwirkung von Volksabstimmungen, Zuteilung wichtiger Rollen für politische Parteien und der Medien, Lobbyismus.  
Ohne "Schein", Mäntelchen für Etikettenschwindel, kommt man jedoch nirgends in die Welt, auch nicht in obiges Schweizer Minenfeld und schon gar nicht mehr in universitäre Elfenbeintürme hinein, und durch die 5-10 Jahre dauernden Politspiele hindurch. Darum so viele Scheinheilige. Man versucht damit sich der Feinde von Gestern, nicht sachgerechter willkürlicher und emotionaler Entscheidung zu verwehren und verdrängt die Tatsache, dass der heutige Feind Nr. 1 die Durchdringung des Systems nicht mehr mit feindlichen Ideen, sondern mental, mit dem Marsch der 68er in Gang gesetzt, der Systemhüter mit Denkkatastrophe ist. Dagegen nützt unser System genauso wenig wie die Armee gegen den entsprechenden Selbstmordterror auf der physischen Ebene! Ideen motivieren zum Gebrauch von Werkzeugen und Waffen als Machtverstärker, Denksysteme zur Instrumentalisierung der Masse dafür durch die Eliten, heut immer mehr der massenattraktiven Versager, welche die Demokratie zur Alibiübung und Empörungsbewirtschaftung verkommen lassen.
Die politische Korrektheit ist dazu das, womit man eine Optimierung der Normerstreaktionen an den wechselnden Mehrheiten massenattraktiv zu erreichen vorgibt. Und das frei nach Winston Churchill, mit der Demokratie als schlechtester Staatsform - ausser all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit, heut vermehrt in der Wirtschaft ausprobiert werden. Dazu verwehrt man sich, sich sozial gebend, gegen Unlustbezeugung, sozialistisch durch über- zeugende (notfalls mit Gewalt)Ideologien, und kapitalistisch, durch Konsum zum beliebigen Eigensinn, unter Abwehr sozialer Einschränkungen.
Glücklich werde, wer die Lust maximiere, und die Unlust minimiere, behaupteten in der Philosophie die einen (Aristippos und Epikur). Glück sei nur durch einen tugendhaften Lebenswandel zu erreichen, befanden die anderen (Aristoteles). Mittlerweile beschäftigt die Frage nach dem guten Leben nicht mehr nur die Philosophen, sondern auch die Psychologen, genauer die Positive Psychologie. «Wir wollen wissen, was Menschen tatsächlich glücklich macht», erklärt Willibald Ruch, Professor für Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik an der Universität Zürich. Die Positive Psychologie habe den beiden Wegen zum Glück der Griechen einen dritten hinzugefügt – das «engagierte Leben». Sie unterscheide zwischen drei Lebensstilen: dem
  • an Genuss und Vergnügen orientierten «pleasant life» (Hedonismus); dem «meaningful life», das der Sinnsuche gewidmet sei, und
  • dem «engaged life», bei dem es darum geht, das eigene Potenzial zu verwirklichen.
Dafür wurden Befragungsinstrumente entwickelt, die "tatsächlich" eine eindeutige Beziehung zwischen bestimmten Charakterstärken und der Lebenszufriedenheit belegten.
  • In den USA trügen besonders Tatendrang, Hoffnung, Liebe, Dankbarkeit und Neugierde zur Lebenszufriedenheit bei.
  • In der Schweiz stehe die Hoffnung an erster Stelle, gefolgt von Tatendrang, Ausdauer, Liebe und Neugierde.
  • Eine wichtige Rolle spielt in Europa auch der Humor, der auf Platz sieben liegt.
Vom Lebensstil her sei, wie Meinungsforschung zeige, am zufriedensten, wer ein «full life» lebt, und auf allen drei Hochzeiten gleichzeitig tanze. Denn alle drei Lebensstile tragen zur Zufriedenheit bei und sie kumulierten sich. Es gebe da allerdings auch Unterschiede: «Am meisten trage das engagierte Leben zur Lebenszufriedenheit bei», erklärt Willibald Ruch, «an zweiter Stelle kommt in Europa der Hedonismus, während es in den USA das «meaningful life» sei.
Ruch: «Zum Leben des Menschen gehören nicht nur die psychischen Krankheiten, mit denen sich die Psychologie lange Zeit vor allem beschäftigt hat, sondern auch positive Aspekte wie Stärke, Wachstum, Glück oder Kreativität.» Die Positive Psychologie definiert sich als Gegenpol zu den an den Defiziten orientierten Ansätzen, wie sie in der Psychopathologie vorherrschten. Statt nur zu flicken, was bereits kaputt sei, fördere die Positiven Psychologen die Stärken. Das sei die beste Prävention gegen mentale Krankheiten, war der Gründervater der Positiven Psychologie, Martin Seligman überzeugt. «Durch gezieltes Training können wir nicht nur die Muskeln stärken, sondern auch unsere Lebenszufriedenheit verbessern», ist Ruch überzeugt. «Es lohnt sich, den guten Charakter zu kultivieren, weil er zum guten Leben beiträgt.» Deshalb hat er Charakter-Trainingsprogramme entwickelt, die 2007 getestet werden.
Das Wichtigste aber sei, und das ist Werbung für seine primitiven Worttests, seine eigenen Stärken zu kennen und sie gezielt einzusetzen. Dafür hat Willibald Ruch auch die Schulen im Visier. Dort könnte das Fundament für ein zufriedenes Leben gelegt werden, was im Moment aber nicht der Fall sei: «Es ist erstaunlich, dass von den fünf für das Lebensglück wichtigsten Stärken aus dem Bereich Weisheit und Wissen nur die Neugierde ganz weit vorne rangiert.» Die vier anderen – Kreativität, geistige Aufgeschlossenheit, Liebe zum Lernen und Weisheit – sind an den Schulen unter ferner Liefen platziert. «Die Schule vermittelt Wissen, das die Menschen nicht glücklich macht. Deshalb sollte man sich überlegen, ob nicht andere Themen ins Curriculum aufgenommen werden könnten, die den Menschen helfen, ein glücklicheres und zufriedeneres Leben zu führen. Die Frage ist, ob wir gescheite unglückliche oder gescheite glückliche Menschen wollen.» Soweit die aus der Geisterwissenschaft entsprungene Humanwissenschaft. Fakt ist, lebenspraktisch, persönlich relevant, nicht intellektuell anmassend gesehen:
37 von 144 Wirkungen sind politisch korrekt - 26% - etwa dem Anteil der politischen Mehrheit...
 8:             1789Ra - 246Rm - 4Re           keine blossen Rv-Meinungen
 7:  138Pv - 3Pa     - 349Pm                    keine etablierten Prozesse!
13: 6Ov    - 349Oa  - 124Om - 234579Oe   und schon gar kein lebenserfüllendes Objektive...
 9: 359Kv                           - 125679Ke    aber auch keine Kam-Gerüchte
Also nichts erstrebenswert weiter Führendes, nur das im Zeitgeist gerade zur Empörungsbewirtschaftung Massenattraktive. Dagegen regt sich der Widerstand der zum Direktansprung mit Ansprüchen ansetzenden, noch irgendwie reellen Menschen. Zu starre Systeme zerbrechen daran, wie nach 70 schrecklichen Jahren, die Sowjetunion, das 1000- jährige Reich nach 12 barbarischen Jahren, der Kapitalismus der intellektuell Versagenden - ab einer gewissen Erwärmung ihrer heissen Luft durch Verdursten am Wasser des Lebens, und wer darin zu spät kommt, an der Strafe des eigenen Lebens, der Unerfülltheit...