Mit politischer
Korrektheit tritt man im Namen der Rechtssicherheit gegen
die Bevorzugung an, für die jeder aus Habgier eintritt,
wenn es im Namen des Kollektivs um Beschränkungen
reeller Menschen geht. Am Schluss aber bestimmt damit das
Schwarzpeterspiel, wer die Zeche bezahlt. So machte man 2007 den
Schweizern mit dem Swissairprozess, der Millionen kostete
klar, das es gemäss NZZ zynisch, "herzerfrischend naiv"
wäre, vom Rechtssystem zu erwarten, dass es
Transparenz, und dem Recht, Recht auf Grund der Wahrheit schaffen
würde. Primär beschäftig es eine Mafia
humanwissenschaftlich Konditionierter zwecks
Empörungsbewirtschaftung damit die Kirche im
Dorf bleibt, und der Staat sein Gewaltmonopol behalten
kann. So haben dann voraussehbar die meisten ehemals
Verantwortlichen aus Angst um ihr Habe keine Verantwortung
übernommen. Über die Kleinen aber verfügt der Staat,
von diesen Grossen kam wie erwartet, die Forderung nach
Schadenersatz auf Kosten des Volkes, versteht
sich.
So machen die Systemhüter ihre Systeme so
komplex, dass ihnen das Recht nicht mehr gewachsen ist. So hat die
Schweiz im Namen der Sachgerechtigkeit ein von kaum mehr
jemandem durchschautes Politsystem geschaffen, das Alt
FDP-Nationalrat Ernst Mühlemann ein Minenfeld nannte,
dessen Minenplan nur noch ganz wenige in Bern kennen.
Es umfasst institutionell
Gewaltenteilung, Kollegiales Regierungssystem, Zweikammer-
Parlament, Öffentlichkeitsprinzip Demokratie,
Föderalismus und mit dem Subsidiaritätsprinzip,
Volkssouveränität und Gemeindeautonomie, und eine von
oben nach unten gerichtete Verfassungsgerichtsbarkeit, die auf
Bundesebene kaum Einflussmöglichkeiten hat.
In den Verfahren gibt es
Expertenkommissionen, Vernehmlassungsverfahren, Botschaften und
Weisung, Beratungen und Hearings, Volksbefragungen, Referendum und
Initiative, Massnahmen und Vorschriften zur Gewährleistung der
freien Willensbildung, und der unverfälschten
Willensäusserung der Stimmberechtigten, Verknüpfung der
einzelnen Verfahrensabschnitte, insbesondere auch im Hinblick auf
Vorwirkung von Volksabstimmungen, Zuteilung wichtiger Rollen
für politische Parteien und der Medien,
Lobbyismus.
Ohne "Schein",
Mäntelchen für Etikettenschwindel, kommt
man jedoch nirgends in die Welt, auch nicht in obiges Schweizer
Minenfeld und schon gar nicht mehr in universitäre
Elfenbeintürme hinein, und durch die 5-10 Jahre dauernden
Politspiele hindurch. Darum so viele Scheinheilige. Man versucht damit
sich der Feinde von Gestern, nicht sachgerechter willkürlicher
und emotionaler Entscheidung zu verwehren und verdrängt die
Tatsache, dass der heutige Feind Nr. 1 die
Durchdringung des Systems nicht mehr mit feindlichen Ideen,
sondern mental, mit dem Marsch der 68er in Gang gesetzt, der
Systemhüter mit Denkkatastrophe ist. Dagegen nützt
unser System genauso wenig wie die Armee gegen den entsprechenden
Selbstmordterror auf der physischen Ebene! Ideen motivieren zum Gebrauch von Werkzeugen und Waffen als
Machtverstärker, Denksysteme zur Instrumentalisierung der Masse
dafür durch die Eliten, heut immer mehr der
massenattraktiven Versager, welche die
Demokratie zur Alibiübung und
Empörungsbewirtschaftung verkommen lassen.
Die politische
Korrektheit ist dazu das, womit man eine
Optimierung der
Normerstreaktionen an den wechselnden Mehrheiten massenattraktiv zu erreichen vorgibt. Und
das frei nach Winston Churchill, mit der Demokratie als
schlechtester Staatsform - ausser all den anderen Formen,
die von Zeit zu Zeit, heut vermehrt in der Wirtschaft ausprobiert
werden. Dazu verwehrt man sich, sich sozial gebend, gegen Unlustbezeugung,
sozialistisch durch über-
zeugende (notfalls mit
Gewalt)Ideologien, und kapitalistisch, durch
Konsum zum beliebigen
Eigensinn, unter Abwehr
sozialer Einschränkungen.
Glücklich werde, wer die Lust maximiere, und die Unlust
minimiere, behaupteten in der Philosophie die einen
(Aristippos und Epikur). Glück sei nur durch einen
tugendhaften
Lebenswandel zu erreichen, befanden die anderen
(Aristoteles). Mittlerweile beschäftigt die Frage nach dem
guten Leben nicht mehr nur die Philosophen, sondern auch
die Psychologen, genauer die Positive Psychologie.
«Wir wollen wissen, was Menschen tatsächlich
glücklich macht», erklärt Willibald Ruch,
Professor für Persönlichkeitspsychologie und
Diagnostik an der Universität Zürich. Die Positive
Psychologie habe den beiden Wegen zum Glück der Griechen
einen dritten hinzugefügt – das «engagierte
Leben». Sie unterscheide zwischen drei
Lebensstilen: dem
- an
Genuss und Vergnügen orientierten
«pleasant life» (Hedonismus); dem
«meaningful
life», das der Sinnsuche gewidmet sei, und
- dem
«engaged life»,
bei dem es darum geht, das eigene
Potenzial zu verwirklichen.
Dafür wurden Befragungsinstrumente
entwickelt, die "tatsächlich" eine eindeutige Beziehung
zwischen bestimmten Charakterstärken und der
Lebenszufriedenheit belegten.
- In den
USA trügen besonders Tatendrang, Hoffnung, Liebe, Dankbarkeit und
Neugierde zur Lebenszufriedenheit bei.
- In der
Schweiz stehe die Hoffnung an erster Stelle, gefolgt
von Tatendrang, Ausdauer, Liebe und
Neugierde.
- Eine
wichtige Rolle spielt in Europa auch der Humor, der auf
Platz sieben liegt.
Vom Lebensstil her sei, wie Meinungsforschung zeige, am
zufriedensten, wer ein «full
life» lebt, und auf
allen drei Hochzeiten gleichzeitig tanze. Denn alle
drei Lebensstile tragen zur Zufriedenheit bei und sie
kumulierten sich. Es gebe
da allerdings auch Unterschiede: «Am meisten trage das
engagierte Leben zur
Lebenszufriedenheit bei», erklärt Willibald Ruch,
«an zweiter Stelle kommt in Europa der Hedonismus, während es in den
USA das «meaningful
life» sei.
Ruch: «Zum
Leben des Menschen gehören nicht nur
die psychischen
Krankheiten, mit denen sich die Psychologie
lange Zeit vor allem beschäftigt hat, sondern auch positive
Aspekte wie Stärke,
Wachstum, Glück oder Kreativität.»
Die Positive
Psychologie definiert sich als Gegenpol zu den an
den Defiziten orientierten
Ansätzen, wie sie in der Psychopathologie
vorherrschten. Statt nur zu flicken, was bereits kaputt sei,
fördere die Positiven Psychologen die Stärken. Das sei die
beste Prävention gegen mentale Krankheiten, war der
Gründervater der Positiven Psychologie, Martin Seligman
überzeugt. «Durch gezieltes
Training können wir nicht nur die Muskeln stärken,
sondern auch unsere Lebenszufriedenheit
verbessern», ist Ruch überzeugt. «Es lohnt sich,
den guten Charakter zu kultivieren,
weil er zum guten Leben beiträgt.» Deshalb
hat er Charakter-Trainingsprogramme entwickelt, die 2007
getestet werden.
Das Wichtigste aber sei, und das ist Werbung
für seine primitiven Worttests, seine eigenen
Stärken zu kennen und sie gezielt einzusetzen. Dafür hat
Willibald Ruch auch die Schulen im Visier. Dort könnte das
Fundament für ein zufriedenes Leben gelegt werden, was
im Moment aber nicht der Fall sei: «Es ist erstaunlich,
dass von den fünf für das Lebensglück wichtigsten
Stärken aus dem Bereich Weisheit und Wissen nur die
Neugierde ganz weit vorne rangiert.» Die vier
anderen – Kreativität, geistige
Aufgeschlossenheit, Liebe
zum Lernen und
Weisheit – sind an den Schulen unter ferner
Liefen platziert. «Die Schule vermittelt
Wissen, das die Menschen nicht glücklich macht.
Deshalb sollte man sich überlegen, ob nicht andere Themen ins
Curriculum aufgenommen werden könnten, die den Menschen helfen, ein glücklicheres und
zufriedeneres Leben zu führen. Die Frage
ist, ob wir gescheite unglückliche
oder gescheite
glückliche Menschen wollen.»
Soweit die aus der Geisterwissenschaft entsprungene
Humanwissenschaft. Fakt
ist, lebenspraktisch, persönlich
relevant, nicht intellektuell anmassend gesehen:
37 von 144
Wirkungen sind politisch korrekt - 26% - etwa dem Anteil der
politischen Mehrheit...
8:
1789Ra - 246Rm -
4Re
keine blossen Rv-Meinungen
7: 138Pv - 3Pa -
349Pm
keine etablierten Prozesse!
13: 6Ov - 349Oa - 124Om -
234579Oe und schon gar kein lebenserfüllendes
Objektive...
9:
359Kv
- 125679Ke aber auch keine
Kam-Gerüchte
Also
nichts erstrebenswert
weiter Führendes, nur
das im Zeitgeist gerade zur Empörungsbewirtschaftung
Massenattraktive. Dagegen regt sich der Widerstand der zum
Direktansprung mit Ansprüchen
ansetzenden, noch irgendwie reellen Menschen. Zu starre Systeme zerbrechen daran, wie nach 70
schrecklichen Jahren, die Sowjetunion, das 1000-
jährige Reich nach 12 barbarischen Jahren, der
Kapitalismus der intellektuell Versagenden - ab einer
gewissen Erwärmung ihrer heissen Luft durch Verdursten am
Wasser des Lebens, und wer darin zu spät kommt, an der Strafe
des eigenen Lebens, der Unerfülltheit...