1.3 Mentalraum
Intellektuell leben wir auch in der Schweiz in der Demokratie als einem uneingelösten Versprechen - für Versagerräte, Abzocker und vor allem Intellektuellen, Vorwand für ihre Versprecher. Darin gibt man dem Staat à la Plato Tugenden (Weisheit, Besonnenheit, Gerechtigkeit, Vernunft), die nur reelle Menschen leisten können. Doch die nimmt man ihnen, wir untereinander, die meisten einander aus Angst vor möglichen Direktsprüngen mit unerfüllbarer Zeitgeistrhetorik ab. So sind etwa 95% der Menschen, die welche gemäss Umfrage 2007 auch in der Schweiz nicht ihrem Potential entsprechend arbeiten, zu blossen Eigenschaften bzw. in Psychotest sorganisierten Vorurteilen reduziert. Daran kann man sie zu Wirtschaftsklaven machen, sie vom Erwerb ausgrenzen, und sie der Obhut des Staates übergeben. Dieser fordert, z.B. als RAV von Arbeitslosen, die unbedingte Respektierung seiner sozialen Hierarchie:
Das 13. Jahrhundert war geprägt von unbarmherzigem Eigensinn und Intoleranz mit extremer Gewalt. Europa wurde von der Inquisition heimgesucht und war in die blutigen Kreuzzüge verwickelt. Doch mitten in dieser Ära des Blutvergiessens bemühte sich der spanischer König Alfons X., auch El Sabio (der Weise) genannt, darum, die Voraussetzungen für ein wenig Vernunft in der Weltzu schaffen.
Er gründete ein Institut, an dem gelehrte Juden, Moslems und Christen zusammenarbeiten konnten. Um ihnen die Arbeit zu erleichtern, schuf der König eine der weltweit ersten Staatsbibliotheken. Alfons förderte auch die Übersetzerschule von Toledo. Die so entstandene Fundgrube des Wissens war dann bei der Weiterentwicklung von Mathematik, Astronomie, Geschichtsschreibung und Geographie von grosser Bedeutung. Der König betrachtete dabei die Bibel als zur Unterweisung der Menschheit wertvoll. Mit seinem Interesse an, und der Förderung von Bibeln in der Volkssprache bereitete er die Entwicklung vor, die dann über die Erfindung des Buchdrucks und der Reformation dazu geführt hat, dass heute fast jeder Mensch eine eigene Bibel in seiner Muttersprache haben kann.
Auf dieser Schiene konnten die Menschen ihren inneren Mentalraum erweitern und mit Wissen füllen. Heute wird dieser innere Raum der Menschen neben der Erziehung und Ausbildung von der Psychopolitik, der Einbildung der Medien und des Marketings, bestimmt. Dabei führt Beliebigkeit zur Fragmentierung des geistigen und sozialen Umfeldes. Die Frage ist, ob das nach der Massenverfilzungen im letzen Jahrhundert zum blossen Zerfall der menschenverachtenden Organisationsformen, oder zur Regeneration der Betroffenen auf LebensErfüllenden Plattformen führt. 
So kann heute fast jeder Mensch selbst bestimmen, mit was er seinen Mentalraum füllt, mit Illusionen, Wissen, weiter führenden Hinweisen, Verstandenem, oder Zeitgeist-Junk und Spam. So versuchte sich Toni Brunner, SVP-Nationalrat 2007 als Politpsychologe und will "lachende Raucher" und als Geld sparende Massnahme dafür, gegen die depressive Stimmung, keine Hinweise mehr, dass Rauchen tödlich ist. So herrscht ein Bazar vom Formen mit oder ohne Bedeutung im Sinne von relevanten Hinweisen auf etwas, was Bedeutung hat, oder auf das, was wie der reelle Mensch, etwas ausserordentlich Bedeutsames ist.
Im Mentalraum kultiviert jeder Mensch die aus den neun Km-Funktionen 1-9, die des Eigensinns entsprechende, die ihm die Multiplikation mit Kommunikation (Km) erlaubt - also der Fortsetzung des Krieges im Eigensinn, mit den friedlicheren Mitteln der Kommunikation. Im obigen Fall der 6Ra-Schweiz ist es das 7Km-kritisches Denken, mit dem die Schweiz in der Welt Einfluss sucht. Das geschieht in ihrer damit fast direkten Demokratie innen, nach dem Subsidiaritätsprinzip, aussen in der Neutralität und durch das Rote Kreuz. Mit diesem Fokus hat die Schweiz seit 1848 ihren Standortvorteil und die Konkurrenzfähigkeit gefunden. In der EU hat man Mühe das nachvollziehbar herüber zu bringen und so würden die Intellektuellen, welche die Schweiz nicht verstehen (seit 1991 nicht mehr wollen), sie gerne für ihre Ideologien verscherbeln, um auch in Brüssel mitdiskutieren zu können...