Intellektuell leben
wir auch in der Schweiz in der Demokratie als einem
uneingelösten Versprechen - für Versagerräte,
Abzocker und vor allem Intellektuellen, Vorwand für ihre
Versprecher. Darin gibt man dem Staat à la Plato
Tugenden (Weisheit, Besonnenheit, Gerechtigkeit,
Vernunft), die nur reelle Menschen leisten können.
Doch die nimmt man ihnen, wir untereinander, die meisten einander
aus Angst vor möglichen Direktsprüngen mit
unerfüllbarer Zeitgeistrhetorik ab. So sind etwa 95%
der Menschen, die welche gemäss Umfrage 2007 auch in der
Schweiz nicht ihrem Potential entsprechend arbeiten, zu blossen
Eigenschaften bzw. in Psychotest sorganisierten Vorurteilen reduziert. Daran kann man
sie zu Wirtschaftsklaven machen, sie vom Erwerb ausgrenzen,
und sie der Obhut des Staates übergeben. Dieser fordert, z.B.
als RAV von Arbeitslosen, die unbedingte Respektierung seiner
sozialen Hierarchie:
Das 13. Jahrhundert war geprägt von
unbarmherzigem
Eigensinn und Intoleranz mit extremer Gewalt.
Europa wurde von der Inquisition
heimgesucht und war in die blutigen Kreuzzüge
verwickelt. Doch mitten in dieser Ära des Blutvergiessens
bemühte sich der
spanischer König Alfons X.,
auch El Sabio (der Weise) genannt, darum, die Voraussetzungen für ein wenig
Vernunft in der
Weltzu
schaffen.
Er gründete ein Institut, an dem gelehrte Juden, Moslems und Christen zusammenarbeiten konnten. Um
ihnen die Arbeit zu erleichtern, schuf der König eine der
weltweit ersten Staatsbibliotheken. Alfons
förderte auch die Übersetzerschule von
Toledo. Die so entstandene Fundgrube
des Wissens war dann bei der Weiterentwicklung
von Mathematik,
Astronomie, Geschichtsschreibung und Geographie von grosser Bedeutung. Der
König betrachtete dabei die Bibel als zur Unterweisung der Menschheit wertvoll.
Mit seinem Interesse an, und der Förderung von Bibeln in
der Volkssprache bereitete er die Entwicklung vor, die dann
über die Erfindung des
Buchdrucks und der Reformation dazu geführt hat,
dass heute fast jeder
Mensch eine eigene Bibel in seiner Muttersprache haben
kann.
Auf dieser Schiene konnten die Menschen ihren
inneren Mentalraum
erweitern und mit Wissen
füllen. Heute wird dieser innere Raum der Menschen neben
der Erziehung und
Ausbildung von der
Psychopolitik, der Einbildung der Medien und des
Marketings, bestimmt.
Dabei führt Beliebigkeit zur Fragmentierung des
geistigen und sozialen Umfeldes. Die Frage ist, ob das nach
der Massenverfilzungen im
letzen Jahrhundert zum blossen Zerfall der menschenverachtenden
Organisationsformen, oder zur Regeneration der Betroffenen auf
LebensErfüllenden
Plattformen führt.
So kann heute fast jeder Mensch selbst bestimmen, mit
was er seinen Mentalraum füllt, mit
Illusionen, Wissen, weiter führenden Hinweisen,
Verstandenem, oder Zeitgeist-Junk und Spam. So versuchte
sich Toni Brunner, SVP-Nationalrat 2007 als Politpsychologe und will "lachende
Raucher" und als Geld sparende Massnahme dafür,
gegen die depressive Stimmung, keine Hinweise mehr, dass Rauchen
tödlich ist. So herrscht ein Bazar vom Formen mit oder ohne Bedeutung im Sinne von relevanten
Hinweisen auf etwas, was Bedeutung hat,
oder auf das, was wie der reelle
Mensch, etwas ausserordentlich Bedeutsames
ist.
Im Mentalraum
kultiviert jeder Mensch die aus den neun Km-Funktionen 1-9, die des
Eigensinns entsprechende, die ihm die Multiplikation mit
Kommunikation (Km) erlaubt - also der Fortsetzung des Krieges
im Eigensinn, mit den friedlicheren Mitteln der Kommunikation. Im
obigen Fall der 6Ra-Schweiz ist es das 7Km-kritisches
Denken, mit dem die Schweiz in der Welt Einfluss sucht. Das
geschieht in ihrer damit fast direkten Demokratie innen, nach dem
Subsidiaritätsprinzip, aussen in der Neutralität
und durch das Rote Kreuz. Mit diesem Fokus hat die Schweiz seit 1848 ihren Standortvorteil und
die Konkurrenzfähigkeit gefunden. In der EU hat man Mühe
das nachvollziehbar herüber zu bringen und so
würden die Intellektuellen, welche die Schweiz nicht
verstehen (seit 1991 nicht mehr wollen), sie gerne
für ihre Ideologien verscherbeln, um auch in Brüssel
mitdiskutieren zu können...