4.2.1.1 Durchbruch
WSP - Es gibt genau 8 Wert-Schöpfungs-Prinzipien mit denen der reelle Mensch seine Rolle in der Gesellschaft finden können sollte
Ein Durchbruch erfordert die am Glauben fokussierte Definitionsmacht (!>W) bzw. eine MachtPostion (!<W) aus der heraus man sich persönlich relevant über Zeitgeistspiele hinaus zur weiter führenden Wertschöpfung bringen kann.
So läuft es z.B. [gemäss TA | 19.10.2006] an der Benchmarkt mit Persönlichkeitstest am Anfang recht flott. Aber plötzlich gerät man wie Händel und Gretel im Lebkuchenhaus in ein Dilemma:
«Solche Tests», sagt Professor Klaus-Dieter Hänsgen, Direktor des Zentrums für Testentwicklung und Diagnostik an der Universität Freiburg, «sind in Bewerbungssituationen fehl am Platz, weil man sich als sozial erwünscht darstellen wird oder muss.» Der Persönlichkeitstest mutiert damit zur Herausforderung, sich möglichst geschickt zu verkaufen. So entstehen «gespaltenen Persönlichkeiten». Das Risiko, Opfer eines eignungsdiagnostischen Tests zu werden, ist enorm: «Höchstens 20 Prozent aller Personalentscheide», kritisiert Willibald Ruch, Psychologieprofessor an der Universität Zürich, «werden mit tauglichen Konzepten und entsprechend ausgebildeten Personen erbracht.» Welche Tests wirklich brauchbar sind, bleibt oft schleierhaft, da viele kommerzielle Anbieter die Hintergründe ihrer Verfahren nicht offen legen. Allzu primitiv konstruierte Tests verkünden entweder ultimative Wahrheiten. Oder ihre Ergebnisse sind so sibyllinisch, dass man ebenso gut würfeln könnte. Und manchmal sind zwar die Tests in Ordnung, aber die Anwender sind psychologische Laien und mit der Auswertung definitiv überfordert. Qualitätsstandards gab es im Zeitgeist keine.
In den 1970er-Jahren begannen dann clevere Quereinsteiger – Informatiker, Ingenieure, Ökonomen – kommerzielle Persönlichkeitstests auf den Markt zu werfen. Erst seit einigen Jahren bilden die Schweizer Universitäten Psychologinnen und Psychologen in Eignungsdiagnostik aus. Doch dies interessiert viele Auftraggeber nicht. Oft haben sie ihre Personalabteilung so verschlankt, dass niemand mehr die Verantwortung für Fehlrekrutierungen übernehmen will. So werden Tests und Assessments zum Feigenblatt. «Ich muss», spottet ein Insider, «einem Vizedirektor beim Golfen bloss erklären, ich hätte das richtige Tool, und schon verfällt dieser sonst so rationale Manager in blinde Testgläubigkeit
Credit Suisse hingegen setzt Persönlichkeitstests ein, kombiniert sie aber mit Assessments, Fallstudien und Interviews. Der Testmarkt, stellt die Bank diplomatisch fest, sei vielfältig. Deshalb sei es wichtig, auch firmenintern zu prüfen, ob und wie die Testresultate mit den späteren Karriereverläufen und Jobperformances der eingestellten Leute übereinstimmten. Das wird als Idealfall bezeichnet. Doch viele Firmen betrachten die Personalauswahl nicht als Investition, sondern als Kostenfaktor. Und es muss immer schneller gehen. Nun scheint ein Rettungsanker in Sicht: eine Norm. Sie heisst DIN 33430und definiert nicht nur die Qualifikationen der Diagnostiker, sondern auch die Methoden und die Einsatzbedingungen. Die schlaue Norm hat indes einen Schönheitsfehler: Sie ist freiwillig. Deshalb soll DIN 33430 zu einer internationalen Norm werden...
Wie soll man sich derweil als Testkandidat verhalten? Ehrlich antworten und die Stelle gegebenenfalls nicht bekommen? Oder schummeln, um später am Job zu scheitern? Psychologen raten: Möglichst locker an die Sache herangehen - also abgeschalten; nicht versuchen, die Fragen oder Aussagen zu hinterfragen und die Antwort danach zu richten. Den fehlerlosen Superkandidaten bzw. reelle Menschen nehme sowieso niemand ernst. Die eigentliche Gretchenfrage stellt die deutsche Diagnostikfachfrau Kerstin Backhaus: «Wollen Sie tatsächlich in einem Unternehmen arbeiten, das Sie für jemanden hält, der Sie gar nicht sind
Zeitgeistige und Kulturbedingte Persönlichkeitstests lassen sich grob in vier Gruppen einordnen:
Multidimensionale Tests, z.B. 16PF, BIP, NEO-FFI: Sie basieren auf wissenschaftlich abgesicherten Persönlichkeitsmodellen. Ein Konzept sind die «Big Five»: Extraversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, emotionale Stabilität, Offenheit. Ein Persönlichkeitsprofil entsteht durch die individuelle Ausprägung jedes Faktors und nicht durch die Zuordnung zu einem bestimmten Typ. Multidimensionale Tests eignen sich für die Personalauswahl, wenn sie kombiniert sind mit Rollenspielen, Interviews oder Gruppendiskussionen.
Projektive Tests, z.B. Rorschach-Test: Die Testperson soll unspezifische verbale oder grafische Darstellungen deuten oder gestalten. Aus den Antworten schliesst der Tester auf unbewusste Motive oder Konflikte. Für die Personalselektion sind solche Tests allerdings zu spekulativ.
Klinische Tests, z.B. MMPI, MALT, STAI: Diese Tests wurden zur Diagnose psychischer Störungen entwickelt. Für die Personalauswahl sind sie unzulässig - Studien haben nämlich gezeigt, dass in den USA über 50% solche Störungen haben, und dass Psychiater solche Störungen gar nicht wissenschaftlich haltbar diagnostizieren, konkret auf gespielte Symptome hereinfallen und dann entsprechend über die Versuchspersonen mit ihrem psychopolitischem Instrumentarium hereinfallen!
Typologische Tests, z.B. MBTI: Sie basieren meistens auf der Typenlehre von C.G. Jung und ordnen jeder Person vier angeborene Grundpräferenzen zu. Die Wissenschaft hält die Typenlehre für überholt. Gewisse Tests eignen sich aber als Grundlage für Beratungsgespräche. So diskreditiert man zu Gunsten des Zeitgeistes mit unsinnigen Typologien à la Freud und Jung den Wirklichkeitsbezug, der letztlich allein relevant ist. Deren "Entdecker" und ihre Gimpel belohnt der Zeitgeist mit Ruhm und Ehre als "Gründerväter der Psychologie", die sich damit selbst zum Handlanger der Psychopolitik abqualifiziert...
Diese ganze
- geisterwissenschaftlich im Namen der "Objektivität" meinungsbasiertepsychopolitische Alchemie,
- in der gemäss einer Meinungsumfrage 2007 nur 5% in der Schweiz einer ihr Potential
  erfüllenden Arbeit nachgehen, und sich 78% nicht ernst genommen fühlen
,
- habe ich seit 1979 mit meiner lebenswirklichkeitsbezogenen Definitionsmacht
 
 konzeptionell, lebenspraktisch persönlich relevant erprobt, operationell bis 2007
 
an diesem Punkt angelangt,
überwunden.
Einfach gesagt geht es um die Verabschiedung des gewohnten Ansatzes, mit dem man Mitarbeiter auf das System hin trimmt - wie z.B. den Vögeln die Flügel zu stutzen, weil das politisch/batteriehaltig korrekt ist. Vielmehr werden sowohl Mitarbeiter als reelle Menschen, wie auch das Unternehmen/Staat/Kultur als Humansysteme wirklichkeitsbezogen modelliert, damit im Zusammenwirken zielgerichtet optimiert, und gemeinsam nach der notwendigen Regeneration, z.B. von der alten Stelle in einer menschenverachtenden Organisationsform, mit hinreichend weiter führendem Training möglichst "on the Job" umgesetzt.