Schweiz - Zu Hause muss beginnen, was leuchten soll im
Vaterland; vieles ist in der Schweiz in Ordnung, doch längst
nicht alles. Zudem stinkt der Fisch am Kopf, in der
Bildungsmafia: Sie können IHREN
Stand in den Symptomen,
und den Ihrer Mitarbeiter bestimmen lassen. Hier ein
Stimmungsbild der Mentalsymptomatik:
Beim Lesen der meisten Schriften hat man das
Gefühl, dass da jemand verzweifelt nach Wärme und
Geborgenheit sucht, und sich die Einsamkeit vom Leib
schreibt. Fiktion und Realität, Einbildung und Wissen, gehen
dazu Hand in Hand. Daneben ist Blut, Blutsbande und Erbgut wichtig.
Man will sich unbedingt in eine Reihe mit seinen Vorfahren stellen
können und möchte die Familienmitglieder miteinander
versöhnen. Eigentlich ein konservatives Anliegen, und doch
versetzt es in der Umsetzung die Familie in Aufruhr. Es
haben eben alle ihre persönliche
Version der Dinge, woran sie festhalten, und
darüber wollen sie meist gar nicht reden. Abrechnungen über
vergangenen Verletzungen daraus bringen nicht weiter manchmal
Erklärungsversuche.
Es ist aber meist anrührend, zu versucht, seiner
unterkühlte Familie z.B. durch Schreiben und darüber Sprechen
ein Stückchen näher zu kommen.
Was nicht benannt
wird, ist nicht da. Vorherrschend ist die bürgerliche
Enge, das wohlgeordnete,
strebsame Leben ohne
Gefühlsausbrüche, aber auch ohne
Zärtlichkeiten und weiter führende Liebe.
Mädchen waren früher weniger wert, was zählte, waren
die Söhne; die liessen sich fraglos in den Dienst des
Zeitgeistes, im letzen Jahrhundert als Kanonenfutter, stellen.
Inzwischen haben sich die Mädchen dafür in der Wirtschaft
und auch beim Rauchen, ganz "gut" emanzipiert.
Für viele ist die Jugend in der
Erziehung der reine Horror, zu viele gehen daran
seelisch zugrunde. Daraus richten sie sich und in der
nächsten Generation andere, und als Manager Firmen zugrunde.
Heute federt man das mit Konsum und Ritalin ab. Etwas
"Richtiges", im Sinne von
Lebenserfüllendes lernt man selten. Also ist
"nicht lernen, sondern machen" die
vorherrschende Haltung. Studieren
und eine herkömmliche Karriere, geschweige denn
Verstehen - nein, das wollen viele Menschen in der Postmoderne auf keinen Fall mehr. So
haben sie darüber, was sie nicht wollen, eine dezidierte Meinung. Anderseits
definieren sich zu viele Leute heute politisch korrekt, über
irgendeinen Abschluss mit im Stellenmarkt meist kurzer
Halbwertszeit. Dabei ist das Studierte für zu viele zu
einem Dogma geworden, das
es ihnen ermöglicht, ihr Leben abgeschaltet zu verbringen. Man
diskutiert lieber
über Literatur, und
über das Geld der anderen, bzw. konsumiert die Medien, oder tauscht sich via Handy
aus, um sich über den Zeitgeist auf dem Laufenden zu
halten. Und doch macht die Informationsflut und das Geld, oft nur einsam. Nicht
einmal der "Mensch" lebt von Brot und Meinungen, und schon gar nicht der
reelle Mensch, SIE, um
den es hier geht.