Sinn - Nur was für Beteiligte Sinn macht, hat
für sie Zukunft...
Die, welche wie Psychiater bestimmen, ob
ein Mensch normal ist oder
nicht, gehen von den Symptom, dem Krankhaften aus.
Analytiker sind geschult darin, über die realen oder
vermeintlichen Ursachen solcher Symptome reden zu lassen.
Esoteriker und Mystiker behaupten, noch tiefer auf das
Potential, das durch das Leid verborgen geblieben ist, zu
schauen.
Über Edward Podvoll von der Windhorse Community, der alle drei
Ausbildungen bis hin zum Dharma- Praktizierenden hinter sich hatte,
hat der Filmemacher Edgar Hagen gesagt: "Und
er hat begonnen, sich statt mit den Symptomen,
oder statt mit den Ursachen für diese
Symptome, mit den Ursachen des gesamten Leids
zu befassen und mit dem, was noch darunter liegt, nämlich
dem Potential an Liebe, an Freigebigkeit, an
Offenheit - was jedem Menschen innewohnt". Die Qualitäten,
die aus der Verbindung von Weisheit und Liebe entstehen, bezeichnet
Hagen als Fundament des Menschen. Für den Zeitgeist und seine
Hüter, ist es der Grund aller Ärgernisse mit
reellen Menschen:
- Der
Mensch produziert Bewusstseinsblasen
(?0), die man in gemilderter Form "Neurosen" nennt,
und,
- in
ausgewachsener Form, wo die Rückkoppelung (*3) zur
normalen menschlichen
Wirklichkeit verloren geht, "Psychosen".
-
Gerät jemand unter massiven Druck, kann er auf 'psychotisch',
oder eine Trauma davon tragen,
oder
- oft
scheinbar unbegründet, eine Phobie
entwickeln..
Damit geht es, mit vom Zeitgeist ver-rückten
Illusionen und
Verhaltensweisen um
sogenannte spirituelle Krisen. Oft
ist es aber eine Form des Protestes gegen das
Unverstandenwerden im Zeitgeist! Das wird dann von
"nichtspirituellen" Psychiatern oft vorschnell als unheilbar
bezeichnet, z.B. nachdem Insulin- und Elektroschocks nichts mehr
fruchten - mit grausamen Konsequenzen für alle Betroffenen!
Dass die Patienten sich dann so vorkommen, als ob sie keine
Seele hätten, unter Leichen seien und diese essen, muss
nicht verwundern. Tieren spricht man ja eine Seele ab,
gleichermassen Feinden, um über sie lieblos verfügen zu
können. Dass gerade Psychiater eine sehr hohe Selbstmordrate
habe, und viele am Rande des Wahnsinns leben, spricht gegen unsere
meinungs- und
erstreaktionsbasierte,
eben unverständige Humanwissenschaft!
Schliesslich wollen wir alle letztlich
so akzeptiert werden, wie wir sind, und das verlangt
nicht nach
Anmassungen,sondern nach
der hier eingeführten, persönlich relevanten
Wissensarbeit.
Psychologen meinen, dass es
zur Behandlung und Heilung von Menschen in geistigen Extremzuständen
notwendig ist, dass der Therapeuten ebenfalls seinen eigenen Geist erforscht, statt
bloss aus der objektiven
Distanz mit
Begriffsassoziationen den des Klienten auf dem
Couch. Dazu erfordere es in völliger Offenheit, ein
authentisches Verhältnis zwischen
Therapeut und Klient. Dann gelte es, den Patienten
aus seiner Opferhaltung herauszulösen und ihn
anzuleiten, Verantwortung
für seine Gedanken
und sein Verhalten zu
übernehmen - sich also wieder unter den Rock des Zeitgeistes zu begeben, in dem die
Normalen ihren
Geschäften im Buhlen
um des Kaisers Neuem
Kleid nachgehen. Dafür hält man die Leute
interessiert und lebendig, und redet den gelegentlichen
Wahnsinn als Ausdruck des
Lebens schön. Tritt
er in der Masse aus, macht man damit Poesie und Geschichte - Sieg Heil.
Noch ist ohne Glaube nicht klar, ob er nicht am Schluss noch siegen
werde. Einige meinen mit Meditation den
Geist studieren, andere die Wirklichkeit mit "ich
denke, also bin ich" beliebig
verändern, und aus sich das machen zu
können, was sie wollen. Andere studieren, wie man den
Zeitgeist beschwört und nennen das Geisteswissenschaft. Eins aber ist all
diesen Intellektuellen,
auf Begriffen Fixierte
gemeinsam, wie Freuds
Penisneid, der Wirklichkeitshass.
Einige verfallen statt dem äusseren Verführen anderer,
ganz einfache der Versuchung zum
Wahnsinn als letzte Möglichkeit eine
Individualität auszudrücken, im Sich-
unverständlich-Machen bewahrt man sich seine Eigenes, auch vor
dem eigenen besseren Wissen. Oder man ist von der eigenen Person
oder einer Idee derart fasziniert, dass man meint, im Wahnsinn oder im Rausch, über sich selbst hinaus
gehen zu können.
So gesehen kann Wahnsinn, als Vorstufe zum
Selbstmord, auch als
letzte Forderung nach der minimal notwendigen Liebe
verstanden werden, ohne die das Leben sinnlos erscheinen kann.
Andere wie Podvoll entdeckten in gezielten
Drogenexperimenten, und/oder
z.B. im tibetischen
Buddhismus dass jeder
Mensch über einen gesunden Kern, und damit
selbst im Chaos über Inseln der
Klarheit verfügten.
So geht es also zu im Ringen um die Vorherrschaft des öffentlichen
Wissen auch über das innere Gewissen, und dessen Versuch,
auch unter misslichsten Verhältnissen zur notwendigen Geltung zu kommen. Und
wer meint, darüber hinaus einen Verstand zu haben, kann
ihn daran oder in veränderten Lebensumständen auch
verlieren!