3.2.1.1 Rechtzeitig Projekt-Orientierter Kompetenzaustausch
ZG(*3): In der Schweiz bestimmten die Gnädigen Herren bis 1798 den ZeitGeist. Das bloss darauf im Eigensinn (*3) reagierende Volk war de facto immer noch fast deren Leibeigene. So zockten die Herren z.B. wacker am Söldnergeschäft ab. Darauf gehen viele noch heute reiche Familien zurück.
?0: An dieser an ihren Illusionen (?0) verfilzten Gesellschaft, vor allem Berns, fiel die Eidgenossenschaft Napoleon wie ein fauler Apfel in den Schoss. Das verhalf ihm, mit dem Bern geraubten Gold, den überall eingezogenen Kanonen, dem Durchgang über die Alpen, und den zwangsrekrutierten Schweizer Söldnern, bis zur Beresina 1812, immer wieder aus der Patsche. Die Schweiz bezahlte für ihre damaligen Versagerräte einen horrenden Preis an Menschenleben und materiellen Gütern. An ihrer Substanz wie früher gegen die Burgunder einig eingeschalten, wäre durchaus ein Sieg bei Grauholz gegen die Franzosen möglich gewesen. Das aber hätte den Sturz von Napoleons, an dessen Stuhl man in Paris sägte, bedeuten können. So aber hatte Europa die schrecklichen Kriege zu erdulden und in der Ostschweiz kam es nach katastrophalen Missernten 1816/17 zu Hunger und Elend. Der russische Zar Alexander I., einer der Siegern von 1815, stellte der Schweiz 100'000 Rubel und Weizen zur Verfügung.
+2/-4: Dann raffte sich die Schweiz bis 1848 endlich unter den Liberalen, nach dem zivilisiertesten Bürgerkrieg gegen die Konservativen, zur fortschrittlichsten Verfassung Europas auf. Von da an bestimmte der Freisinn die Spielregeln im Lande. Mit der Wirtschaft ging es nun im einst fast ärmsten Land Europas aufwärts, und das Volk fand sich in der Tell/Rütli Identität und bewährt sich damit in den schrecklichen Kriegen Europas - hin zur Lust am Wachstum (+2), weg von der Unlust (-4) ideologischer Gräueltaten.
%1(%5): Doch 1968 kam die Wende nachdem die Freisinnigen die Konservativen und die Sozialisten bis hin zur Zauberformel schrittweise politisch korrekt (%1) auch in die Exekutive mit eingebunden hatten. Als damit Politik wichtiger als Liberalismus zum Wohle des Volkes geworden war, gingen die vom Zeitgeist erfassten 68er auf die Strasse. So wollten damit %1 zu ihren Gunsten manipulieren (%5), als Auftakt für ihren anschliessenden Marsch durch die Institutionen. Die Freisinnigen knickten ein und begannen sich auch nach der Massenattraktivität auszurichten. Dieser Geist verwehrte mir persönlich in den Köpfen meiner sozialistischen Eltern 1960 noch die Mittelschule - als Sohn eines Schreiners, obwohl ich gemäss Aussage meines freisinnigen Lehrers der Einzige der Klasse war, der dorthin gehört hätte. Ein Jahr danach bestimmte ich selbst neben der Elektronikerlehre die Fernmatura an der im besten liberalen Sinne gegründeten AKAD zu machen, so dass ich ein Jahr nach der Lehre 1965-69 an der ETH Zürich Physik studieren konnte - während 1968 viele der heutigen Machthaber als Chaoten Zürich unsicher machten.
%6: Im ZG(*3,?0 > +2,-4 > %1,%5 >%6) vorherrschenden Fluch der Menschheit wurde 1991 zur 700- Jahr Feier der Eidgenossenschaft des Kaisers postnormales Neues Kleid verkündet. Während ich an der Zukunfstmesse in Lugano, wo der freisinnige Bundesrat Delamuraz mit einer Weissweinfahne vorbeizog, ein weiter führendes Strategieprogramm vorstellte, proklamierten die Intellektuellen, 700 Jahre Schweiz seien genug. In diesem damit erfolgreich folgenreich projizierten (%6) Ungeist kam es auf der Seite des Freisinns 2001 zum Swissair Grounding. Daneben wurden die Intellektuellen 2002 mit einem Freipass zur expo.02 zur Volksverdummung, u.a. mit dem Bonobotheater, und mit dem Bergierbericht zur Volksbeleidigung auf Staatskosten belohnt. Dafür hatten am 1. August 1997 der CVP-Bundesrat Arnold Koller mit seiner verfassungswidrigen Aussage: "Die Schweiz braucht keine Propheten, weder in- noch ausländische!", und die Bundesräte Cotti und Dreyfuss mit der Gründung der Schwarzkunstschule des Collegium Helveticums an der ETH Zürich, unter dessen erstem Leiter, Adolf Muschg, die Bahn frei gemacht. Nun hat der Zeitgeist auch gegen die 6Ra-Substanz der Schweiz, wie vor 1798, die Legitimation und ein stetig wachsendes Budget.
Kurz und gut, nachdem die FDP den Löffel abgegeben hat, bestimmen seit 1968 die linken Intellektuellen als weitere Fussnote der Philosophie Platons, von Karl Popper nachweisbar zu Recht als "Fluch der Menschheit" bezeichnet, die Spielregeln der politischen Auseinandersetzung. Und die FDP und sogar die SVP spielen einfach mit ihrer liberaleren Agenda rechts von der Mitte im Namen der Demokratie darin munter mit. So versucht man einfach in Diskussionen über Reglementierungen, Spielräume, Systeme und Budgets die Erstreaktionen der Beteiligten in Gefässen zu organisieren. Sich um Inhalte und deren Bedeutung, oder gar relevante Grundlagen zu kümmern ist seit Arnold Koller auch in der Schweiz systemisch unerwünscht geworden!
Auf den einzig möglichen Weg aus dieser Sackgasse angesprochen, faktisch Transparenz als Entscheidungsgrundlage für den Bürger zu schaffen, und die betroffenen Bürger als reelle Menschen erst zu nehmen, meinte eine Freisinnige: "Dafür haben wir doch gewählte Volksvertreter", und auf den Einwand, dass damit nicht gesagt sei, das ihnen das Volk vertraue, meinte ein Freisinniger: "Ja in der Auseinandersetzung wählt man einfach, den, der am besten schreit".
So an der Benchmark der Massenattraktivität hatte der Freisinn noch nie eine Zukunft! Die haben linke Intellektuelle seit 1968 für den Zeitgeist auf Kosten des dafür und mit ihrem Geld psychopolitisch manipulierten Volkes gepachtet. Die SVP hat den Braten gerochen, kann aber vom Braten ihrer Absichten nach dem gleichen Strickmuster noch zu wenige lassen. Hier ist die Chance der FDP, die im Wirklichkeitsbezug die erstrebenswerte Mitte zwischen der
V= Manipulation mit Verfügungs- (à la SVP) und Verführungswissen (à la SP),
     und der weiter führenden
O= Berücksichtigung grundsätzlichem Orientierungswissen liegt.
     Es gilt nämlich unverfügbar:
V / O = STRESS < TOD  von reellen Menschen, Scheidung von Beziehungen,
                                                    Auseinanderfallen von Teams, Konkurs von Firmen,
                                                    Untergang von Kulturen...
Darum, bestraft, wer mit der vorgeschlagen Lösung zu spät kommt, das Leben mit der verhinderten Erfüllung, politisch mit dem Ende, meist auf dem Höhepunkt äusserer Macht. Glück entsteht aus Aufmerksamkeit auch für kleine "Dinge", wie reelle Menschen, oder die Wirklichkeit, Unglück aus deren Vernachlässigung im Namen grosser Dinge wie die Masse und den Zeitgeist - Sieg Heil...
Die FDP war die grundsätzlich kategorische Geburtshelferin der modernen Schweiz und ihrer erfolgreichen Wirtschaft. Doch dann hat sie die Weiterentwicklung ihre Ideale zum Preis der Massenattraktivität zur Weiterführung an die Intellektuellen verscherbelt. Wie heute Popsänger will man so an der Politik einfach Spass haben und auch bloss mitreden können. An dieser unseligen psychopolitischen Mischung sind viele ihrer einst angesehen Exponenten zur Totengräberin der Swissair geworden. Nun wäre es an der Zeit, dass sich die FDP einmal mehr zur wahren Bedeutung reeller Menschen aufrafft, damit diese endlich von der Politik als Mittel zu IHREM Zweck der Lebens- durch Aufgabenerfüllung mit RPOK profitieren können. Das hat früher im Milizsystem auf Gemeindeebene gut funktioniert, heute sind daraus immer mehr bloss mickrige Plattformen zur Selbstprofilierung nach dem Vorbild der eigenmächtigen Hochschulen und der ARENA geworden...
Ich setze mich für eine Initiative für WissensArbeit mit Zukunft ein. Seit 1950 ist der Wohlstand demokratisiert worden. Und doch fühlen sich 78% (in den meisten Ländern noch mehr) der Schweizer von ihrem Arbeitgeben und der Politik nicht ernst genommen, weit unter ihren Möglichkeiten beschäftigt, und nur etwa 5% können/wollen die Herausforderung mit ihrem vollen Potential annehmen. Daneben verdiente 2006 ein Herr Vasella 400 Fr./Minute - in einer Stunde mehr als ich 2000- 2007 mit der hier vorgestellten Arbeit verdient habe! Damit geht es mir darum, das volle Potential einzuschalten. Nur mit den entsprechenden, seit 1979 mit den Mittel von vielleicht eines Vasellatages, kann der immer notwendiger werdende Rechtzeitig Projekt-Orientierte Kompetenzaustausch endlich hinreichend menschenwürdig betrieben werden. Es geht um mehr als mit Anmassung um Erfolg=Talent x Chance x Motivation; es geht um Lebens- durch Aufgabenerfüllung. Doch Achtung, auf dieser Site bekommen Sie einen Eindruck davon, wer alles, meist unbewusst an diesem Projekt mitgearbeitet hat, Päpste, hochrangige Politiker, Wirtschaftsführer und Professoren- meist eindrücklich, als hemmungslos negative Zeitgeisbeispiele. Die weiter führenden Anregungen kamen von vielen, für die vorher Genannten, unbedeutenden, dafür reellen Menschen oder von Ersteren in reellen Momenten...
Siehe auch
Redesign (Kompetenz)